BBWelpen

WARUM müssen die Elterntiere geröntgt sein?

Um sicherzustellen, dass möglichst viele zu erwartende Welpen gesund sein werden.

FAKT: Man kann die HD (Hüftgelenksdysplasie) bei einem Hund nicht sehen. Ein   scheinbar   völlig   gesunder   agiler   Hund   wird   mit      1      Jahr   geröntgt     und die Diagnose lautet: E-Hüften. Ein   Hund   kann   12   Jahre   alt   werden   ohne   großartige   Beschwerden   mit Hüftstatus D. Viele   Hundehalter   kennen   den   Hüftstatus   ihres   Hundes   überhaupt   nicht,   weil keine   Notwendigkeit   bestand   zu   röntgen.   Viele   Hundehalter   wissen   also   gar nicht,   ob   sie   ihrem   Hund   mit   einem   2stündigen   Spaziergang   einen   Gefallen tun   oder   ob   es   eine   Anstrengung   ist.   Aber   das   muss   jeder   mit   sich   selbst   und seiner Verantwortung seinem Tier gegenüber ausmachen. Das sagen bisherige Statistiken aus: Röntgenauswertungen   bei   11.143   Hunden   (1991-2000)   von   der   Gesellschaft für Röntgendiagnostik (GRSK e.V.) zeigen folgendes Ergebnis: A =28% B=36% C=24% D=9% E=3% Sehr schön nachzulesen unter: http://www.grsk.org Zusammenfassend    könnte    man    diese    Zahlen    unterteilen    in    64%    gesunde Hunde (A+B) und 36% Hunde mit dysplastischen Hüften (C+D+E). Allerdings    ist    davon    auszugehen,    dass    die    Dunkelziffer    der    dysplastischen Hüften   deutlich   höher   liegt,   als   dies   in   offiziellen   Statistiken   zum   Ausdruck kommt.      Es      ist      vorstellbar      und      hoch      wahrscheinlich,      dass      vielfach Röntgenbilder   mit   eindeutigem   HD   –   Befund   erst   gar   nicht   zur   Auswertung gegeben    werden,    um    zum    einen    Kosten    zu    sparen    und,        natürlich    einen schlechten   Ruf   der   Zucht   zu   vermeiden.   Der   Anteil   dieser   nicht   eingereichten HD – Befunde wird auf bis zu 30 % geschätzt. Wenn    man    diese    geschätzten    30%    zu    den    oben    aufgeführten    ca.    11.000 Hunden hinzurechnen würde,  würde die Aussage der Statistik lauten: 49% gesunde Hunde (A+B)   und 51% dysplastische Hüften (C+D+E). Was für eine Vorstellung. Es ging hier allerdings um einen Durchschnitt von Hunden. Wenn   man   auf   die   Konstitution   des   Boerboels    eingeht,   dürften   die   Werte noch    wesentlich    schlechter    ausfallen.    Je    schmaler    und    kleiner    der    Hund, desto größer die Chance auf ein gesundes Skelett. Hier ein paar rassespezifische Beispiele: Deutscher Schäferhund: 69% A  8% C+D+E Boxer 51% A 17% C+D+E Bordeaux Dogge 36% A 41% C+D+E Bullmastiff 28% A 40% C+D+E (2006-2008, http://www.pennhip.de )

Wie kann ich nun einen möglichst gesunden Hund

erwerben?

Die   Eltern   des   Welpen   sollten   vor   der   Wurfplanung   geröntgt   werden   (ab   12 Monate   ist   das   röntgen   überhaupt   erst   aussagefähig)   und   möglichst      den Status   A/A   aufweisen.   B   ist   eine   Übergangsform   und   gehört   mehr   zu   den gesunden    Hüften.    C    Hüften    sind    leicht    ungleichmäßig,    eventuell    leichte Arthrose. D bedeutet mittlere HD und E ist eine schwere HD. Zur Zucht zugelassen sind A und B Hüften und auch noch die C Hüfte. D und E sind krank und dürfen zur Zucht nicht eingesetzt werden. Nun   bedeutet      es   aber   nicht,   wenn   beide   Eltern   A   Hüften   aufweisen,   dass   alle Welpen automatisch auch gesund sind. Hierzu    gab    es    eine    vierjährige    skandinavische    Verpaarungsstudie        zur    HD    (Quelle    Dr.    Helga Eichelberg), die folgende Werte belegt: Achtung:   Das   ist   Genetik,   die   sich   nicht   zu   vorausberechnen   läßt.   Auch   noch andere   Faktoren   spielen   eine   Rolle.   Wie   zum   Beipsiel   die   Umwelteinflüsse und   die   Ernährung.   In   jedem   Falle   ist   aber   deutlich   zu   sehen,   dass   die   Chance     einen    gesunden    Welpen    zu    erhalten    mit    gesunden    Hundeeltern    deutlich steigt. Wer   also   Hunde   für   eine   Verpaarung   verwendet,   die   nicht   geröntgt   wurden, handelt   mehr   als   fahrlässig!   Der   Anbieter   von   solchen   Welpen   wäre   mit   all seinen   Versprechungen   ein   “echter”   Hellseher.   Und   wer   glaubt,   ein   Anwalt würde   weiterhelfen,   muss   sich   sagen   lassen:   Du   hast   doch   freiwillig   die   “Katze im Sack” gekauft. Bei ED sieht es übrigens ähnlich aus. Hier gibt es die Werte 0, 1 und 2.  Mit 2 darf nicht gezüchtet werden.
gesund + gesund -> 17% krank (A + A)  würde bedeuten: 8 gesunde Hunde, 2 eventuell mit HD gesund + krank -> 62% krank (A + C) würde bedeuten: 4 gesunde Hunde + 6 eventuell mit HD krank + krank -> 87% krank (C + C) würde bedeuten: 1  gesunder Hund + 9 Hunde mit HD (bei einer angenommenen Wurfstärke von 10 Welpen)
Boerboel Welpen Boerboel Welpen, Germania Boerboel Boerboel Welpen, Germania Boerboel Boerboel Welpen, Germania Boerboel Boerboel Welpen
2017 ©Rechte Texte und Bilder:             Germania-Boerboel.de,              Boerboel-Board.de,               Burbull.de.              Bei Verwendung Quellenangabe erforderlich!     
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WARUM müssen die Elterntiere geröntgt sein?

Um sicherzustellen, dass möglichst viele zu

erwartende Welpen gesund sein werden.

FAKT: Man kann die HD (Hüftgelenksdysplasie) bei einem Hund nicht sehen. Ein   scheinbar   völlig   gesunder   agiler   Hund   wird   mit      1      Jahr   geröntgt     und die Diagnose lautet: E-Hüften. Ein   Hund   kann   12   Jahre   alt   werden   ohne   großartige   Beschwerden mit Hüftstatus D. Viele   Hundehalter   kennen   den   Hüftstatus   ihres   Hundes   überhaupt   nicht, weil   keine   Notwendigkeit   bestand   zu   röntgen.   Viele   Hundehalter   wissen also   gar   nicht,   ob   sie   ihrem   Hund   mit   einem   2stündigen   Spaziergang einen   Gefallen   tun   oder   ob   es   eine   Anstrengung   ist.   Aber   das   muss   jeder mit    sich    selbst    und    seiner    Verantwortung    seinem    Tier    gegenüber ausmachen. Schauen wir  ein paar Statistiken an. Röntgenauswertungen      bei      11.143      Hunden      (1991-2000)      von      der Gesellschaft     für     Röntgendiagnostik     (GRSK     e.V.)     zeigen     folgendes Ergebnis: A =28% B=36% C=24% D=9% E=3% Sehr schön nachzulesen unter: http://www.grsk.org Zusammenfassend   könnte   man   diese   Zahlen   unterteilen   in   64%   gesunde Hunde (A+B) und 36% Hunde mit dysplastischen Hüften (C+D+E). Allerdings      ist      davon      auszugehen,      dass      die      Dunkelziffer      der dysplastischen     Hüften     deutlich     höher     liegt,     als     dies     in     offiziellen Statistiken       zum       Ausdruck       kommt.       Es       ist       vorstellbar       und hochwahrscheinlich,   dass   vielfach   Röntgenbilder   mit   eindeutigem   HD   Befund   erst   gar   nicht   zur   Auswertung   gegeben   werden,   um   zum   einen Kosten    zu    sparen    und,        natürlich    einen    schlechten    Ruf    der    Zucht    zu vermeiden.   Der   Anteil   dieser   nicht   eingereichten   HD   –   Befunde   wird   auf bis zu 30 % geschätzt. Wenn   man   diese   geschätzten   30%   zu   den   oben   aufgeführten   ca.   11.000 Hunden hinzurechnen würde,  würde die Aussage der Statistik lauten: 49% gesunde Hunde (A+B)   und 51% dysplastische Hüften (C+D+E). Was für eine Vorstellung. Es ging hier allerdings um einen Durchschnitt von Hunden. Wenn   man   auf   die   Konstitution   des   Boerboels    eingeht,   dürften   die Werte   noch   wesentlich   schlechter   ausfallen.   Je   schmaler   und   kleiner   der Hund,   desto   größer   die   Chance   auf   ein   gesundes   Skelett.   Hier   ein   paar rassespezifische Beispiele: Deutscher Schäferhund: 69% A  8% C+D+E Boxer 51% A 17% C+D+E Bordeaux Dogge 36% A 41% C+D+E Bullmastiff 28% A 40% C+D+E (alle Angaben ohne B, 2006-2008, http://www.pennhip.de )

Wie kann ich nun einen möglichst gesunden

Hund erwerben?

Die   Eltern   des   Welpen   sollten   vor   der   Wurfplanung   geröntgt   werden   (ab 12   Monate   ist   das   röntgen   überhaupt   erst   aussagefähig)   und   möglichst     den   Status   A/A   aufweisen.   B   ist   eine   Übergangsform   und   gehört   mehr   zu den    gesunden    Hüften.    C    Hüften    sind    leicht    ungleichmäßig,    eventuell leichte   arthrotische   Veränderungen.   D   bedeutet   mittlere   HD   und   E   ist eine schwere HD. Zur   Zucht   zugelassen   sind   A   und   B   Hüften   und   auch   noch   die   C   Hüfte.   D und E sind krank und dürfen zur Zucht nicht eingesetzt werden. Nun   bedeutet      es   aber   nicht,   wenn   beide   Eltern   A   Hüften   aufweisen,   dass alle Welpen automatisch auch gesund sind. Hierzu   gab   es   eine   vierjährige   skandinavische   Verpaarungsstudie      zur   HD (Quelle Dr. Helga Eichelberg), die folgende Werte belegt: Achtung:   Das   ist   Genetik,   die   sich   nicht   zu   vorausberechnen   läßt.   Auch noch     andere     Faktoren     spielen     eine     Rolle.     Wie     zum     Beipsiel     die Umwelteinflüsse   und   die   Ernährung.   In   jedem   Falle   ist   aber   deutlich   zu sehen,    dass    die    Chance    einen    gesunden    Welpen    zu    erhalten    mit gesunden Hundeeltern deutlich steigt. Wer    also    Hunde    für    eine    Verpaarung    verwendet,    die    nicht    geröntgt wurden,   handelt   mehr   als   fahrlässig!   Der   Anbieter   von   solchen   Welpen wäre    mit    all    seinen    Versprechungen    ein    “echter”    Hellseher.    Und    wer glaubt,   ein   Anwalt   würde   weiterhelfen,   muss   sich   sagen   lassen:   Du   hast doch freiwillig die “Katze im Sack” gekauft. Bei   ED   sieht   es   übrigens   ähnlich   aus.   Hier   gibt   es   die   Werte   0,   1   und   2.     Mit 2 darf nicht gezüchtet werden.
gesund + gesund 	-> 17% krank	(A + A)   würde bedeuten: 8 gesunde Welpen + 2 Welpen mit HD  gesund + krank	-> 62% krank	(A + C) würde bedeuten: 4 gesunde Welpen + 6 Welpen mit HD   krank + krank		-> 87% krank	(C + C) würde bedeuten: 1 gesunder Welpe + 9 Welpen mit HD